Bachelorarbeiten

Der Lehrstuhl vergibt Bachelorarbeiten im Bereich der Finanzwissenschaft, bei denen es sich in der Regel um literaturgestützte Arbeiten handelt. In Ausnahmefällen sind auch Arbeiten mit eigenständiger empirischer Analyse möglich, jedoch werden hierfür fortgeschrittene ökonometrische Kenntnisse sowie der sichere Umgang mit einer Statistiksoftware (vorzugsweise Stata) vorausgesetzt. Das Vorliegen eines geeigneten Datensatzes ist eine andere Voraussetzung.

 

Am Lehrstuhl werden Bachelorarbeiten vergeben zu den Themenbereichen (18.11.2022)

  • Regionalökonomik
  • Lokale öffentliche Finanzen
  • Sozialkapital und wirtschaftliche Ergebnisse
  • Gemeinnützige Spenden und Ehrenamt
  • Finanzausgleich
  • Empirische Analyse von Steuern
  • Umweltpolitik in Europa
  • Internationaler Handel mit natürlichen Ressourcen
  • Chinesische Wirtschaft
  • US-Arbeitsmarkt
  • „Brain Drain“ und Wirtschaftspolitik
  • Schattenwirtschaft
  • Mehrwertsteuer-Verwaltung
  • Steuerpolitik und die Mehrwertsteuer-Basis

 

Ablauf

Voraussetzung für das Verfassen einer Bachelorarbeit ist der Besuch des Seminar on European Integration/Seminars zur Finanzwissenschaft, das der Lehrstuhl jeweils im SS anbietet, oder eines anderen Seminars im Bereich der Volkswirtschaftslehre. Sinnvoll ist auch der Besuch von mindestens zwei der drei finanzwissenschaftlichen Veranstaltungen „Wirtschaft und Staat“, „Ökonomie des Öffentlichen Sektors“ und „European Economic Integration“ (in Englisch).

Nehmen Sie bei Interesse bitte Kontakt mit Annalisa Tassi auf.

Typischer Ablauf der Bachelorarbeit:

  • Kontaktaufnahme per E-Mail (mit Nennung des Themenbereichs)
  • Vorgespräch mit einem Lehrstuhlmitarbeiter
  • Themenfestlegung und Anmeldung beim Prüfungsamt
  • Diskussion der Gliederung mit dem Betreuer
  • Vortrag des aktuellen Arbeitsstandes (ca. 5.-7. Woche)
  • Abgabe der Arbeit nach 9 Wochen

 

 

Formvorgaben

Die Bachelorarbeit hat einen Umfang von 30-40 Textseiten, d.h. ohne Abbildungen und Tabellen. Sie wird mit 15 ECTS bewertet (12 ECTS für die Arbeit und 3 ECTS für den Vortrag).

Die Arbeit muss fristgerecht in zwei gedruckten Exemplaren und einer elektronischen Version beim Prüfungsamt abgegeben werden.

Die Bachelorarbeit kann in deutscher oder englischer Sprache (nach Absprache mit dem Betreuer) verfasst werden.

In unserem Leitfaden zur Erstellung von Bachelorarbeiten finden Sie darüber hinaus eine ausführliche Darstellung des Ablaufs und der formalen Vorgaben zum Verfassen einer Bachelorarbeit.

 

Übersicht abgeschlossener Bachelorarbeiten

  • Effects of Subsidies on the Independence of German Clubs
  • Das Bedingungslose Grundeinkommen aus ökonomischer Perspektive
  • EU Fiscal Rules: Rules or Standards
  • Taxonomy of Green Finance: a Critical Perspective
  • Von Panama bis Pandora Papers, die Offenlegung von Offshoregeschäfte zur Steuerminimierung
  • Paternity leave and gender wage gap in Germany
  • Green Labels im Immobilienmarkt
  • Einkommensteuer und Ehe: Inwiefern beeinflusst Besteuerung private Entscheidungen zum Ehestand?
  • Carbon Pricing in the EU ETS: What drives allowance prices?
  • Neighborhood Effects and Inequality: Can Housing Policies Improve Social
  • Antizyklische Kapitalpuffer als Instrument zur Stabilisierung des Finanzsektors
  • Using development aid to finance global public goods: What determines the allocation of climate-related aid?
  • Aufkommen und Wirkungsweise einer Lenkungssteuer: Das Beispiel der Tabaksteuer
  • Trust in Government and Tax Morale in Europe: What do we learn from behavioral economics?
  • Führt Migration zu einer Änderung im Angebot öffentlicher Leistungen?
  • Antizyklische Kapitalpuffer als Instrument zur Stabilisierung des Finanzsektors
  • Führt Migration zu einem Rückbau öffentlicher Leistungen?
  • Alternativen zum Ehegattensplitting
  • Ist die Bankenabgabe ein Weg, Banken fairer zu besteuern?
  • Klimawandel in der volkswirtschaftlichen Betrachtung – Steuern oder Zertifikate als Instrumente der Klimapolitik
  • Zielsetzung und Umsetzung des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens: Eine Fallstudie zum Straßeninfrastrukturvermögen in Baden-Württemberg
  • Europäische Arbeitslosenversicherung: Begründung und Risiken
  • Die Umsatzsteuerermäßigung aus finanzwissenschaftlicher Perspektive
  • Trends in der Besteuerung von Arbeit und Kapital – Eine ökonomische Auswertung der Abgeltungssteuerreform
  • Besteuerung, Regulierung und Debt-Bias: Die Kapitalstrukturwahl von Banken im Vergleich zu Unternehmen
  • Langfristige Tragfähigkeit der Staatsfinanzen in Deutschland und die gesetzliche Rentenversicherung
  • Demographischer Wandel und die Tragfähigkeit öffentlicher Finanzen als finanzpolitische Herausforderung der Kommunen
  • Finanzpolitische Effekte der Zuwanderung: Erfahrungen mit der EU-Osterweiterung
  • Anreizverträglichkeit des Länderfinanzausgleichs: Schafft das Prämienmodell eine Verbesserung?
  • Auswirkungen des Ehegattensplittings auf das Arbeitsangebot verheirateter Frauen
  • Umsatzbesteuerung in der Europäischen Union
  • Vertikalisierung des Finanzausgleichs als Reformoption
  • Die Entwicklung der Rendite von Staatsanleihen im Euroraum: Bestimmungsgründe und Implikationen für die Finanzpolitik
  • Solidarität oder Wettbewerb: Sollen reiche Gemeinden einen höheren Beitrag zum Finanzausgleich leisten?
  • Intergenerationale Einkommensmobilität in Deutschland
  • Steuerliche Gestaltungen aus ökonomischer und wirtschaftlicher Perspektive
  • Der Flughafen als Standortfaktor aus volkswirtschaftlicher Sicht
  • Lokaler Steuerwettbewerb und Yardstick Competition – Liefern Quasi-Experimente neue Erkenntnisse?
  • Gibt es eine Abwärtsspirale in der internationalen Unternehmensbesteuerung?
  • Das US-Steuerabkommen „FATCA“ am Beispiel der Schweiz: Eine finanzwissenschaftliche Analyse
  • Staatsverschuldung und Imperfektionen des internationalen Kapitalmarktes
  • Einkommensteuerhinterziehung – Theorie und Ansätze zur Messung
  • Effizienzsteigernd oder kriminalitätsfördernd? Eine differenzierte ökonomische Betrachtung internationaler Steueroasen
  • Ziele und Wirkungsweise einer Finanztransaktionssteuer